Was ist die Big Shot und was muss ich beim Kauf beachten?

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Die Big Shot (Hersteller: Sherriltree, seit 2017 unter der Marke Notch) ist eine überdimensionierte Wurfschleuder mit langem Stiel. Mit ihrer Hilfe kann man Wurfsäckchen/-leinen bis 40m hoch ballern. 
Der Vorteil der Big Shot ist der geringe Platzbedarf (gut in beengten Verhältnissen) und die hohe Zielgenauigkeit (gut bei kleinen Schussfenstern).
Nachteile sind der Preis (ab 180 Euro) und Mehrgewicht/-volumen. Unterschätzt wird auch die Gefahr, beim Einbau zu viele unsichere Äste zu treffen, da selbst geübte Schützen nicht die Qualität erreichen von guten Werfern.

Die Big Shot hat eine neue Generation an sehr hohen Baum-Geocaches erzeugt. In der ersten Phase ab 2009 war deshalb höher einfach geiler, bis man feststellte, dass dies langweilig ist. Deshalb ist die Big Shot heute optimal, wenn es um komplizierte Einbauten geht, etwa für den Kronenvorstieg, bei Seilbrücken oder in tricky LP Situationen.
Die Big Shot gibt es in diversen Ausführungen. Optimal ist die 2,40m Standard-Variante (Einzelstocklänge 1,20m). Die Short-Variante mit 2x90er Gestänge ist zu kurz.
Es gibt Laserpointer-Aufsätze, Auslösehaken und dergleichen, siehe dazu nächste Frage. Auch wird gerne das Gestänge selbst gebaut und nur der Kopf gekauft. Hierbei sollte man beachten, dass beim Spannen erhebliche Kräfte auftreten – ein zu schwaches Gestänge (Holzstiel) kann brechen, und es gab schon schwere Unfälle.
Wer die Big Shot in den USA kauft, kommt sie auf etwa 120 Dollar. Einige Geocacher haben uns berichtet, dass sie das Teil anstandslos einführen konnten.