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Wie viele T5 Geocaches gibt es?

Deutschland ist ein T5 Paradies: von den über 66.000 T5 Caches weltweit sind allein 12.500 in Deutschland. Damit liegen liegen wir weltweit auf Platz 2, nur die USA hat mehr T5er (18.400). Auf die Fläche bezogen sind die Deutschen einsame Spitze.
Auf den europäischen Plätzen folgen Frankreich (4.500 T5er), Schweden (4.200), Finnland (3.900), Norwegen (2.200), Tschechien (2.100), Österreich (1.300), und Schweiz (850 T5er). Weit abgeschlagen ist Russland: seit Jahren gibt es im gesamten Land gerade mal 12 (!) T5 Caches. Selbst in der Antarktis gibt es mehr T5er (16). (Alle Daten Stand 2021)

Unsere Erfahrung zeigt, dass etwa 70% aller deutschen T5 Caches im Baum sind. Den Rest teilen sich Steinbrüche, Konstruktionen (Brücken etc.), Lostplaces sowie Wathosen- und Bootscaches. Selten sind Sportkletter-, Tauchcaches oder Höhlencaches. Der älteste noch aktive T5 Geocache Deutschlands (und Zentraleuropas) liegt auf dem Weg zur Zugspitze aus dem Jahr 2001.

Deutschland hat ein Nord-Süd-Gefälle: während im Norden Bäume und Brücken überwiegen, wird es im Süden vielfältiger. Der Osten ist nach wie vor Lostplace Paradies. Das Baumkletterniveau ist im Norden beachtlich. Die einfachsten T5er gibt es im Raum Frankfurt. Auch um Nürnberg ist das Kletterniveau meist nicht hoch, dafür aber die D Wertung. Und auch im Saarland gibt es eine anständige Menge an Einsteiger-T5ern. Im Osten gibt es oft sehr pfiffige T5 Caches, auch der Ruhrpott ist einfallsreich. Die Alpenländer glänzen mit Alpin-T5ern und tollen Klettersteigen. Im Schweizer Jura ist gefühlt jede Höhle bedost.

Das weltweite T5 Niveau ist an deutschen Maßstäben gemessen eher dürftig. Die Deutschen machen mal wieder alles gründlich. So kann einem US Amerikaner die Kinnlade runterklappen beim Anblick unseres T5 Niveaus – drüben sind neben Paddelcaches viele T5er Challenges, Geländewagen-T5er oder etwas anstrengendere (Berg-)wanderungen.

In Europa findet man verrückte T5er vor allem in Skandinavien und Tschechien. Aber auch Frankreich hat massiv aufgeholt. Luxemburg hat auf die Fläche gesehen wohl die meisten erstklassigen Fels-Abseiler.

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