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Welche Wurfleinen-Länge ist sinnvoll?

Deine Wurfleine sollte mindestens so lang sein wie dein Seil. Standardlänge bei Seilkletterern ist 60 Meter.

Einige Seilkletterer kaufen sich wesentlich längere Leinen bis 200 m, um gegen jede Eventualität gewappnet zu sein. Der Nachteil von sehr langen Leinen ist ihr Handling – die Wahrscheinlichkeit, dass sie schon im “Normalbetrieb” verheddern, ist ziemlich hoch. Wir würden daher niemals Leinen über 60 m in Behältern ohne Zwischenboden lagern.

Ein Wurfeimer mit Zwischenboden verhindert Leinen-Chaos enorm – man legt die am häufigsten benutzte Länge (meist bis 40 m) obenauf, den Rest unter den Zwischenboden. Unser geoclimbing Falteimer ist dafür wie gemacht.

Lange Leinen bieten den Vorteil von Wurfleinentricks, etwa wenn sich ein Wurfsack verklemmt hat oder zum Wechsel auf die “richtige” Astgabel ohne Neueinbau. Und wenn ein paar Meter verloren gehen, ist immer noch genug Leine übrig.

In der Praxis allerdings neigen wir eher zu einer Zweitleine, mit der noch mehr Tricks möglich sind. Außerdem kann sie separat aufbewahrt werden. Auch kann die Zweitleine einfacher/preiswerter ausfallen. Zweimal 60 Meter finden wir in der Praxis vielseitiger als einmal 100 Meter. Über 100 Meter Leine würden wir am Stück sowieso nicht kaufen.

Wurfleinen findest du hier.

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