Welche Knoten brauche ich?

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Selbst in der Topliga der T5 Geocacher kennen wir einige, die sich mit Knoten schwer tun. Im Grunde ist es ganz einfach. Mit nur 3 Knoten beherrschst du fast alle T5 Situationen:
 

  • Achter (figure eight loop) bzw. Hasenohr (bunny ears knot). Beide sind ähnlich, der Hasenohrknoten hält mehr aus, ist leichter zu öffnen und universeller einsetzbar. Perfekte Knoten, um dein Seil irgendwo festzumachen mittels Karabiner. Die Variante gesteckter Achter benötigst du auf unserem Advancedkurs
  • Mastwurf (clove hitch, Webleinstek). Perfekt zum Befestigen der Pilotschnur am Wurfsack und überhaupt zum Dinge festmachen. Lässt sich leicht öffnen, weshalb er nie als Endknoten in der Sicherungskette verwendet werden sollte. Alpinisten verwenden den Mastwurf gerne, um sich am Standplatz unabhängig zu sichern zum Nachsteigenden
  • Prusik (Prusik hitch). Ein Knoten, der sich unter Last zu zieht und bei Entlastung verschiebbar ist. Benötigst du in zahlreichen Situationen wie bei Hintersicherungen, in Seilbrücken, Zwischensicherungen etc. Gibt es in zahlreichen Untervarianten wie Blake´s hitch oder französischer Prusik (Valdotain)
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    Natürlich gibt es jede Meng weiterer Knoten wie Neuner, Bulin/Palstek, Schmetterling, geslippter Mastwurf/Webleinstek, Slipstek, doppelter Spierenstich, und einen Sack- bzw. Ankerstich beherrscht sowieso jeder. Auf unseren Kursen zeigen wir dir mehr.

    Einen Knoten solltest du immer gut festziehen und es sollte bei Knoten am Seilende genug Restseil herausstehen – mindestens der doppelte Seildurchmeser in Zentimetern. Bei einem 10,5mm Seil also 21 Zentimeter. Industriekletterer hintersichern das freie Seilende (in der Prüfung) zusätzlich mit einem Spierenstich.

    Das Beschäftigen mit Knoten macht jede Menge Spaß – die unserer Meinung nach beste App ist derzeit “Knots 3D” von Nynix mit extrem zahlreichen, komplett animierten Knoten.