Was ist Seilklettern?

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Seilklettern ist Klettern mit Seilunterstützung. Häufig hängst du direkt am Seil, manchmal dient das Seil nur zur Absturzsicherung.
Kletterst du in einen hohen Waldbaum, wirst du die ersten Meter am Seil zurücklegen. Im Kronenbereich wirst du mehr die Äste benutzen und dein Seil läuft passiv mit.

Ursprünglich dienen Kletterseile zur Absturzsicherng. Sportkletterer etwa klettern am Fels und nutzen das Seil nur als Backup. Gleiches gilt für Alpinisten. Auch in vielen Arbeitsbereichen verhält es sich ähnlich, etwa im Industrieklettern und der Baumpflege. Dort allerdings wird das Seil auch aktiv benutzt zu Positionierung. Ein Industriekletterer muss sich erst einmal abseilen zu seinem Arbeitsplatz. Ein Baumpfleger, der einen Ast absägt, muss erst dorthin gelangen.

Der eigentliche Seilkletterboom entwickelt sich seit Mitte der 2000er Jahre durch das Hobby Geocaching. Dort heißt das T5 Geocaching oder Geoclimbing.

  • Seilklettern an sich wird zur Sportart. Das Seil steht im Mittelpunkt
  • Seilklettern wird aus reiner Freude betrieben ohne berufliche Notwendigkeit
  • Das (Adrenalin-)Erlebnis ist wichtig
  • Da sich Geocacher kreativ aus allen Seilkletterbereichen bedienen, hat sich eine eigenständige Szene entwickelt mit eigenen Techniken. Geocaches findet man an äußerst unterschiedlichen Orten, entsprechend flexibel müssen Geocacher-Methoden sein.

    Mittlerweile gibt es einen Rebounce-Effekt: vermehrt interessiert sich der Professional Bereich für die hocheffizienten Methoden.