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Tipps zum Helmkauf

Gehe ohne Helm niemals zum Seilklettern! Er schützt deinen Kopf vor herabfallenden Gegenständen, aber auch vor Sonne und Regen.

Für einen Helm kannst du 30 oder 150 Euro ausgeben. Die Unterschiede liegen im Komfort, Ausbaufähigkeit und Materialien. Das Wichtigste: der Helm soll dir passen. Die Kunst, fest zu sitzen und trotzdem nicht einzuengen, beherrschen nur wenige Hersteller. Ein guter Sitz ist entscheidend für deine Sicherheit.
Hier hilft nur Anprobieren, denn ob du Kopfschmerzen bekommst oder den Helm kaum spürst, kriegst du nur in der Praxis raus.

  • Ein weit heruntergezogener und leicht verstellbarer Hinterkopfriemen trägt zum Tragekomfort bei
  • Ein Kinnriemen ist Pflicht – Bauhelme reichen nicht
  • Kaufe am besten einen Helm mit fester Außenschale und styroporartigem Inlay. Reine Styroporhelme wie aus dem Radsport sind zwar leicht, haben aber bei weitem nicht die Robustheit, Passform und Langlebigkeit
  • Es gibt auch Helme mit Bändern innnen (Helmkorb), ganz ohne Styropor. Diese Helme sind besonders gut geeignet in dreckigen und nassen Umgebungen (Höhle, Canyoning), da sich das Inlay nicht lösen kann
  • Belüftung: kaufe keinen Helm ohne Belüftungsöffnungen. Die Belüftung macht häufig den Preisunterschied aus bei Helmen. Teure Helme haben oft ein ausgeklügeltes Airflow System – Riesenvorteil im Sommer
  • Ein Drehrad am Hinterkopf zur Größenverstellung ist praktisch. Auch gut: wenn das hintere Kopfband zum Transport in den Helm versenkt werden kann. Für Frauen mit langen Haaren ist eine Aussparung/Auswölbung für den Pferdeschwanz hilfreich
  • Ausbaufähigkeit: sehr praktisch sind (zum Waschen) entfernbare und nachkaufbare Helmpolster. Beliebt ist auch die Anbringung eines Visiers. Es schützt die Augen im Gestrüpp, gegen herabfallende Dreck- und Gesteinsbrösel, im Regen oder gegen Sonne. Auch eine Brille wird geschützt. Nachteil: eine frontale Stirnlampe passt nicht, man benötigt eine Seitenlösung. Der Hersteller Kask hat für seine Helme ein Wintercap, eine winddichte Fleecehaube, die fest im Helm montiert wird. Bei kalten Temperaturen sehr praktisch, ebenso die beliebten Nackenschutzlösungen
  • Optik und Farbe: viele wollen im Helm gut aussehen. Sofern der Sitz gut ist, darfst du die Farbe nach Geschmack aussuchen. Helle Farben heizen sich weniger auf. Unsere Tests zeigen: ein weißer Helm heizt sich im Sommer kaum über die Umgebungstemperatur auf, während ein schwarzes Modell locker 70 Grad erreichen kann. Dunkle Helme sind dagegen im Winter gut
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