Die T5 Spielarten

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T5 Geocachen ist extrem vielfältig. Die wichtigsten Spielarten:

  • Seilklettern ist die zentrale Spielart – auf Bäume, an Felsen und Konstruktionen. Es gibt die aberwitzigsten Seilklettercaches, aber auch absolute Basic-Dosen an einer Astgabel in 6 Metern Höhe. Was sie vereint, sind die Notwendigkeit ener Seilsicherung und dafür nötige Kenntnisse
  • Aufstiegshilfen wie Teleskopleitern, Strickleitern, Bandschlingen sind die Start-Variante des T5 Cachens. Die Geocaches hängen an Laternen, Schildern, in hohen Mauern, auf Brücken-Absätzen und Litfaßsäulen, in Bäumen bis 5m. Außer ein paar Sicherheits-Basics sind spezielle Kletterkenntnisse sind nicht nötig
  • Tauchen. Tauchcaches werden zahlreicher. Was in Tauchgebieten in Ägypten angefangen hat (als einzige Caches im ganzen Land), erstreckt sich heute auf heimische Seen und Flüsse bis hin zum Lostplace- und Höhlentauchen. Geräte-Tauchen erfordert eine eigene Ausbildung. Tauchcaches beginnen allerdings schon auf Schnorchel-Niveau
  • Weitere Wassercaches: Wathosencaches gibt es viele (zuweilen auch in Kombination mit Klettern) an flachen Gewässern, Teichen, Regen-Auffangbecken
  • Canyoning: Abseilen bei Nässe erfordert eigene Techniken und Ausrüstung. Canyoning-Caches findet man in Europa vorwiegend in der Schweiz und der iberischen Halbinsel
  • Höhle. Höhlencaches mit teilweise sogar mehrtägigen Befahrungen sind gerade in der Schweiz weit verbreitet. Hier braucht man spezielle Ausrüstung, spezielle Kenntnisse und zuweilen eine starke Psyche. Unterschieden wird zwischen Nass- und Trockenhöhlen sowie nötiges Zusatzequipment wie Höhlen-Kletterausrüstung oder Tauchequipment
  • Paddeln. Bootscaches reichen vom einfachen Übersetzen bis zu wochenlangen Wasserwanderungen in Skandinavien. Spezielle Paddel-Kenntnisse, Kondition, oder gar Navigationsfähigkeiten sind nötig. Beliebt bei Geocachern sind Packrafts – extrem kompakte und leichte Boote im Daypack-Format
  • Angelcaches sind äußerst umstritten: per Telekop-Stipprute angelt man Geocaches meist aus Bäumen. Da außer einer billigen Angel nichts weiter nötig ist, gelten diese Caches für Viele nicht als T5. Früher wurden sie trotzdem so eingestuft, da ein Hilfsmittel zum Erreichen der Dose nötig ist
  • Weitwandern. Longdistance-Trails erfordern Zähigkeit und Durchhaltevermögen, deshalb werden diese zuweilen als T5 eingestuft. Ob den Neckar entlang, durch die Alpen oder sonstige Gebiete: Weitwanderungen erfordern Kondition, Ausrüstung, Willensstärke
  • Fliegen. Ob mit Drohnen oder per Gleitschirm – auch hier sind spezielle Kenntnisse nötig
  • Fourwheel. Ein amerikanisches Ding. Ganz offiziell dürfen nur per Geländewagen erreichbare Dosen als T5 gelten. Dazu braucht man erst einmal einen solchen und spezielle Fahrkenntnisse. In den USA gibt es eine stattliche Anzahl an Fourwheel-T5ern
  • T5 Hardcore Geocacher haben eine unglaubliche Phantasie. Die Spielarten zeigen, dass T5 Geocachen ein völlig eigenständiger Bereich ist, eine eigene Sportart. Bei geoclimbing kennen wir uns in nahezu allen Spielvarianten ausführlich aus.