Vergleichstest: die besten Materialkarabiner

Vergleichstest: die besten Materialkarabiner

Materialkarabiner sind superpraktische Helfer am Klettergurt – Seilkletterer bringen dort Handsteigklemme, Schlingen, Rollen und alles unter, was schnell zur Hand sein muss. Wir haben die gängigsten Modelle einem Vergleichstest unterzogen. Der Testsieger ist eine Überraschung.

 

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Camp Kilo
DMM Vault Lock
Edelrid SM Clip 3R
Grivel Carryabiner
Petzl Caritool S
Petzl Caritool L
Singing Rock Porter
AwardsAwards
Bewertung


Bewertung
ProRobust, hält was aus, keine störende Nase, wird verschraubtUltrarobust, keine störende Nase, sitzt bombenfest, Verschluss-Sicherung, hoch belastbarSehr breite Aufnahme, sehr gute Einhandbedienung, Recycling-MaterialRobust, schwenkbar, sehr gute Einhandbedienung, Größe, irre BruchlastPreiswert, klein und kaum im Weg Für große Tools wie Motorsäge, am höchsten belastbarer PlastikkarabinerPreiswert, variable Befestigung auch für breitere Bänder, klein und kaum im WegPro
ConRutscht an schmalen Befestigungen, exotische Schrauben, sieht prototypig auskönnte etwas größer sein, PreisRutscht an schmalen Bändern, Verschluss-Gummi bzw. Karabiner kann verloren gehenEtwas wackelig an schmalen Gurtbändern, schwer zu kriegen, Nase etwas hinderlichmäßige Bedienung, kann verrutschen, Plastikabdeckung verlierbar, kleine Öffnungsperrig, große Nase, Plastikabdeckung kann verloren gehen, kann verrutschenKönnte größer seinCon
FazitRobuster, langlebiger Materialkarabiner mit guter EinhandbedienungHigh End Overkill Karabiner für QualitätsfreaksSehr universeller Karabiner mit vielen StärkenFast perfekte Mischung aus Größe, Material und BedienbarkeitKompakter Karabiner mit Einschränkungen in der BedienungSehr großer Karabiner für spezielle AnwendungenAnständiger Basic Karabiner mit guter Preis/LeistungFazit
Einhandbedienung


Einhandbedienung
Nasengrößeentfälltentfällt3 mm2,5 mm4 mm5 mm3,5mmNasengröße
Innendurchmesser41 mm40 mm39 mm46 mm38 mm54 mm34 mmInnendurchmesser
Öffnung25 mm20 mm28 mm27 mm17 mm41 mm23 mmÖffnung
Federdruck900 g500 g300 g250 g1400 g800 g1000 gFederdruck
max. Aufnahme45 mm45 mm100 mm70 mm45 mm50 mm75 mmmax. Aufnahme
Gewicht52 g80 g44 g67 g31 g75 g31 gGewicht
max.Last150 kg300 kg5 kg2500 kg5 kg15 kg5 kgmax.Last
MaterialAluminiumAluminiumKunststoff recycledAluminiumKunststoffKunststoffKunststoffMaterial
Preis (UVP)€ 27,00€ 54,99€ 8,00€ 13,50€ 5,95€ 14,28€ 5,99Preis (UVP)
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Klein, aber oho – Materialkarabiner gehören zu den wichtigsten Gurtaccessoires. Sie nehmen alles auf, was eine Öse oder Schlaufe hat – einfach klick-rein und klick-raus. In dieser Hinsicht sind sie Gurt-Materialschlaufen überlegen. Aber geht das so einfach?

Was gute Materialkarabiner ausmacht

Seit Jahren haben wir Materialkarabiner im Gebrauch. Die stets wiederkehrenden praktischen Probleme sind:

  • Befestigung: meist werden Materialkarabiner in einer Aussparung unter dem Nylonband am Gurt montiert. Standardbreite solcher Gurtbänder ist 40 bis 45mm. Allerdings fehlen manchmal solche Aussparungen, insbesondere an Sportklettergurten, und der Karabiner muss um den ganzen Gurt passen. Das schaffen nur wenige Modelle, in unserem Test vor allem Edelrid, aber auch noch Grivel und Singing Rock. Zuweilen sind die Gurtbänder auch sehr schmal – ohne gute Befestigung rutschen die Karabiner herum. Dies gilt insbesondere für die Petzl Caritools, Edelrid und (eingeschränkt) den Camp Kilo
  • Versehentliches Lösen: Weil Materialkarabiner herausstehen, stößt man damit an Hindernisse. Auch beim Hinsetzen können sie sich verschieben. Eine gute Befestigung hält das aus. Ungeschlagen ist hier der DMM Vault Lock – die Verschraubung sitzt unverrückbar. Auch der Camp Kilo wird verschraubt, benötigt allerdings kein zu schmales Gurtband für festen Sitz. Die auf die Bandbreite einstellbaren Befestigungen von Grivel und Singing Rock schlagen sich ebenfalls gut – sie verrutschen erst bei heftigem Kontakt. Petzl gibt sich mit den integrierten Caritool Clips große Mühe – was in der Praxis trotzdem hin und wieder zu “Aushängern” führt. Außer bei Edelrid ist das versehentliche Lösen eines Materialkarabiners ohne Folgen – sie bleiben trotzdem im Gurtband und fallen nicht vollständig ab
  • Einhandbedienung: in unseren Augen muss jeder Materialkarabiner anstandslos einhändig funktionieren. Beeinflusst wird das von Größe, Federdruck des Schnappers und der Karabinernase. Letztere kann mächtig stören bei der Entnahme. Wir haben schon Kletterer gesehen, die die Monsternase des Caritool L vor Frust abgefeilt haben. Je geringer der Federdruck, desto einfacher die Einhandbedienung. Einige Hersteller setzen hohe Federdrücke ein, damit sich der Karabiner an Hindernissen weniger schnell öffnet. Wir haben allerdings festgestellt, dass man oft mit ganzem Körpergewicht an ein Hindernis kommt. Der Federdruck ist dann immer zu gering. Die einzige bombensichere Lösung bietet der abschließbare DMM Vault Lock
  • Einklappen: Im Gegensatz zum versehentlichen Lösen (siehe oben) finden wir das seitliche Wegklappen des Karabiners gar nicht schlecht. Der Karabiner weicht Hindernissen aus, ohne seine Lage zu verändern. Besonders gut gefallen hat uns das beim Grivel. Große und starre Karabiner wie Caritool L tun sich schwer
  • Größe: große Karabiner lassen sich besser bedienen und es passt mehr hinein. In dieser Hinsicht ist der Caritool L der König. Allerdings stört dort die Karabinernase. Sehr große Karabiner haben auch Nachteile: sie sind sperrig und ecken überall an. Eine tolle Größe hat in unseren Augen der Grivel, aber auch der Edelrid kann punkten

Die Belastbarkeit eines Materialkarabiners finden wir weniger wichtig. In der Regel liegt die bei Plastik-Karabinern bei 5 kg – mehr als genug für Standard-Seilkletterer. Größere Lasten entstehen nur bei schwerem Werkzeug oder dem Aufbewahren von ganzen Seilen. Wer tatsächlich mehr braucht, dem bietet der Caritool L 20kg, der Camp 150kg, der DMM 300kg und der Grivel sogar 2,4 Tonnen. Dabei sei erwähnt, dass die Gurtband-Ösen selten auf mehr als 25 kg ausgelegt sind

Wir haben auch den CT Hammerlodge Materialkarabiner getestet mit interessantem Konzept: den Schnapper kann man offen stehen lassen, und extrem einfach Dinge entnehmen. Aber der Plastikbügel ist instabil. Die Folge: der Schnapper steht über dem Karabiner und muss wieder eingerenkt werden. Auch öffnet sich der Schnapper bei Hindernisen und bleibt offen stehen. Der Inhalt kann heraus fallen. Für uns das K.O. Kriterium.

Praxistipps

  • Wir finden weit vorne am Gurt liegende Material-Karabiner gut. Übersicht und Einhandbedienung sind einfacher, man muss sich weniger verrenken. Leider ist eine solche Befestigung bei wenigen Gurten anstandslos möglich. Hier hilft vorab ein genauer Blick. Wer vorne schmale Hüftpolster hat, der kann z.B. den Edelrid um das ganze Polster legen.
  • Mit weit vorne liegenden Materialkarabinern lassen sich auch Rucksäcke einfacher tragen, denn deren Gurte verfangen sich nicht in der Karabineröffnung
  • Einhandbedienung funktioniert am besten, wenn du mit dem Daumen den Schnapper aufdrückst. Mit etwas Übung lassen sich Schlingen auch seitlich herausdrehen, ganz ohne Daumendruck
  • Sollte dein Materialkarabiner ständig verrutschen, hilft ein Kabelbinder an der “Wackelstelle”

Camp Kilo

Die Optik des Kilo wurde von einigen Testern als “prototypig” bezeichnet – was der Funktionalität keinen Abbruch tut. Komplett aus Metall, lässt er sich wie der DMM fest verschrauben. Leider funktioniert das mit seltenen Loch-Torx Schrauben – zwar wird ein Schlüssel mitgeliefert, aber eine Reperatur wird im Einsatz schwierig. Universelle Schlitzschrauben wie beim DMM hätten es auch getan.

Nach Montage sitzt der Karabiner bombenfest – solange das Gurtband um 40mm ist. Bei schmalen Bändern neigt er zum Verrutschen. Der Kilo lässt sich wegen der fehlenden Nase gut bedienen, trotz höherem Federdruck. Stärken sind außerdem Robustheit und Langlebigkeit. In seltenen Fällen hängte sich der Schnapper seitlich durch Torsion aus. Wir finden ihn besonders geeignet als Zweit-Karabiner, in den z.B. problemlos ein komplettes Vorstiegsset eingehängt werden kann.

Der Kilo ist für Qualitätsfreaks und professionelle Anwender ein zuverlässiger Helfer, denn kaputt bekommt man ihn so schnell nicht. Er wird viele Jahre treue Dienste leisten.

Den Camp Kilo kannst du in unserem Shop kaufen.

DMM Vault Lock

In Sachen Qualität ist der Vault Lock eine Klasse für sich. Hier stimmt alles: aufwändige Verschraubung inklusive Distanzhaltern zur Größenanpassung, torsionsfreier Schnapper, fehlende Nase, und allen voran der satt einrastende Dreh-Klickverschluss, der ein unbeabsichtigstes Öffnen vollständig verhindert. Wow.

Zwar lässt sich der DMM einhändig gut bedienen, aber für eine Top Bewertung hätten wir uns die Schnapperöffnung etwas größer gewünscht, genauso wie die gesamte Karabinergröße. Trotzdem bleibt der Vault ein richtig guter Materialkarabiner für High-End-Freaks mit einzigartigen Eigenschaften – unser Top Tipp! Leider zeigt sich das auch im Preis – wer die 50 Euro auf den Tisch legt, hat allerdings Gewissheit, dass der Gurt vermutlich früher seinen Geist aufgibt.

Den Vault Lock kannst du in unserem Shop kaufen.

Edelrid SM Clip 3R

Neu auf dem Markt ist der Edelrid 3R. Konstruktiv hat er einiges zu bieten: der extrem lange Aufnahme-Schlitz passt an Gurt-/Bandbreiten bis 10cm, das ist Rekord. Außerdem sitzt der Schlitz außen und wird am unteren Ende durch ein Gummi gesichert. Vorteil: der Karabiner ist trotz “nur” 39mm Innendurchmesser besonders geräumig, was sich auch in der großen Schnapperöffnung zeigt. Die Einhandbedienung läuft erstklassig und wurde im Test nur noch vom Grivel übertroffen.

Die außen liegende Aufnahme hat Nachteile: verrutscht der Karabiner und löst sich, geht er mitsamt Inhalt komplett verloren. Der untere Gummiverschluss soll das zwar verhindern, wir konnten diesen aber im Test recht leicht überwinden. Am sichersten ist der SM Clip montiert an breiten Gurtbändern oder gar Polstern – dann sitzt er sehr fest, und ein Komplett-Verlust ist unwahrscheinlich. Die Montage kann an Gurtbändern etwas fummelig sein. Toll: der Karabiner wird aus Recyclingmaterial hergestellt und hat für Plastikkarabiner eine geringe Torsion. Auch die Preis/Leistung ist richtig gut, was den Edelrid in der Plastik-Riege zum Top-Karabiner macht.

Den Edelrid kannst du in unserem Shop kaufen.

Grivel Carryabiner

Die Insider-Marke Grivel fertigt seit über 100 Jahren Bergsport-Hardware für echte Anwender. Das zeigt sich auch im Carryabiner: aus Vollmetall gefertigt mit einer unglaublichen Belastbarkeit von 25kN. Der Carryabiner kann im Notfall sogar als Kletterkarabiner fungieren und trägt als einziger im Testfeld die entsprechende EU-Norm.

Der Drahtschnapper ist im Gegensatz zu anderen konvex geformt, was die Einhandbedienung erleichtert. Auch fanden wir die Größe sehr geschickt: groß genug für tolle Geräumigkeit und Einhandbedienung, aber nicht zu groß und sperrig.

Der Carryabiner kann nach Montage seitlich weggeklappt werden, was uns nach etwas Gewöhnung in der Praxis gut gefallen hat, denn er geht Hindernissen mehr aus dem Weg. Die Einhandbedienung war insgesamt eine wahre Freude, trotz der (kleinen) Nase. Ohne die hätte es glatt 5 Sterne gegeben. In allen anderen Disziplinen gab es keinerlei Schwächen – stets landete der Grivel weit vorne. Der Preis ist für Metallkarabiner richtig heiß. In der Summe aller Eigenschaften hat uns der Carryabiner am besten gefallen und ist ab sofort unsere Referenz.

Den Carryabiner kannst du in unserem Shop kaufen.

Petzl Caritool S und L

Die Caritools von Petzl gehören zu den Oldies – seit weit über 10 Jahren werden sie hergestellt und wurden seitdem immer wieder verbessert. So wurde zuletzt auf den Drahtschnapper eine gelbe Plastikabdeckung angebracht. Die soll dafür sorgen, dass im Drahtbügel nichts hängenbleibt. Leider geht die Abdeckung nach Kontakt mit einem Hindernis gerne verloren.

Die Caritools sind aus robustem, verwindungssteifen Plastik hergestellt. Befestigt werden sie durch einen innen liegenden Clip. Die Montage klappt prima, allerdings können sich die Caritools trotz Anti-Verrutsch-Schutz beim Hinsetzen aushängen. Den Sitz sollte man deshalb immer wieder kontrollieren.

Der Caritool S hat für die Größe einen hohen Federdruck, was die Einhandbedienung zusammen mit den ausgeprägten Nase etwas fummelig macht. Auch ist die Gesamtöffnung die kleinste im Test – für nicht zu große Gegenstände, die weniger häufig gebraucht werden, finden wir den Caritool S okay.

Die L Version ist dagegen monströs, was einige Berufsgruppen begrüßen dürften. So können Baumpfleger hier am einfachsten ihre Säge parken. Außerdem ist der Caritool L mit 20 kg der am höchsten belastbare Plastikkarabiner. Zwar kann man eine Handsteigklemme einhändig super easy hinein bekommen, heraus aber stört die Karabinernase doch sehr. Deshalb finden wir den Caritool L für spezielle Anwendungen geeignet. Für normale Seilkletterer gibt es mehr als starke Alternativen.

Den Caritool S kannst du in unserem Shop kaufen.

Singing Rock Porter

Größe und Form des Porter sind dem kleinen Petzl Caritool extrem ähnlich. Trotzdem gibt es kleine, aber feine Unterschiede. So wird eine Befestigung per Gummi-Lochband gewählt – diese Methode erlaubt eine bessere Anpassung an verschiedene Gurtbreiten, und insgesamt passt der Porter an breitere Gurtbänder.

Trotz des kleineren Innnendurchmessers ist der Drahtschnapper weiter zu öffnen als beim Caritool, auch mit etwas weniger Federdruck – insgesamt ergibt sich eine bessere Einhandbedienung. Die ist zwar nicht traumhaft, aber bei solch kleinen Karabinern mit Nase kann man kaum mehr erwarten.

Preislich liegen Petzl und Singing Rock gleichauf – in der Summe der Eigenschaften finden wir den Porter aber den besseren Materialkarabiner. Er verdient zu Recht unseren Preishit-Award. Wer wenig Geld ausgeben möchte, wird hier fündig.

Den Porter kannst du in unserem Shop kaufen.

Fazit

Für uns war es toll, mal alle Materialkarabiner im Direktvergleich zu haben. Wer einen möglichst preiswerten Material-Karabiner mit anständiger Leistung sucht, ist mit dem Porter von Singing Rock gut beraten. Wem Sicherheit und Qualität an erster Stelle steht, der wird mit dem DMM glücklich. Der Edelrid wiederum ist ein richtig guter Allrounder, genauso wie der Camp. Ersterer legt mehr Wert auf Bedienung, letzterer auf Robustheit.

So richtig Freude gemacht hat uns der Carryabiner, hier klappt das ausclippen per Drehbewegung am besten, und wenn man den Dreh mal raus hat, kann man mächtig angeben. Aber auch sonst hat der Carryabiner jede Menge Stärken. Leider gibt es eine Schwäche – der winzige Hersteller liefert derzeit coronabedingt nur in kleinen Mengen. Hoffentlich ändert sich das.

 

Die geoclimbing Test-Ethik:

  • alle Test-Produkte kaufen wir selbst
  • wird uns ein Test-Produkt zur Verfügung gestellt, geben wir es danach an den Hersteller zurück
  • keiner unser TesterInnen darf ein Testprodukt kostenlos behalten
  • möchte ein Hersteller das Testprodukt nicht zurück, geben wir es auf einem unserer Kurse an die Teilnehmer weiter

 

 

Gib mir einen Korb – Bastelidee mit altem Seil

Gib mir einen Korb – Bastelidee mit altem Seil

Kletterseile sollten nach einigen Jahren ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch gut aussehen (mehr dazu im Wissensbereich). Doch wohin damit? Für die Tonne zu schade, also mach was draus! Wir zeigen dir wie dein Seil einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommt. Upcycling ist im Trend und das Ergebnis wird ein echter Hingucker.

Was du brauchst:

  • altes Kletterseil, 50-60m
  • Heißklebepistole
  • Heißklebesticks (viele!)
  • Heißschneider, alternativ: scharfes Messer und Feuerzeug
  • Waschmittel
  • Unterlage, zB Karton

Der Korb auf unserem Bild hat eine Höhe von 40cm und einen Durchmesser von 43cm. Unser 50m Seil war etwas knapp, deshalb haben wir den Boden aus einem anderen Rest gemacht. Wenn du ein 60m Seil hast, kannst du alles aus einem Stück fertigen.

Arbeitsschritte

  1. Wasche dein Seil gründlich und lass es trocknen.
  2. Forme aus dem Seilende eine Schnecke und fixiere die erste Runde mit Heißkleber. (Bild 1)
  3. GIb einen dünnen Streifen Heißkleber auf die seitliche Kontaktfläche, ca 15cm lang, und drück sofort das Seil an. Es kann sein, dass etwas Heißkleber dabei austritt, deshalb arbeitest du auf einer Unterlage. Mit der Zeit bekommst du ein Gespür für die richtige Dosierung. (Bild 2)
  4. Wenn der Boden den gewünschten Durchmesser hat, in unserem Fall ca. 38cm, klebe die nächsten zwei Runden in einem 45° Winkel. Dies gibt einen schöneren Übergang zum Aufbau der Seitenwand. (Bild 3)
  5. Soll die Wand möglichst senkrecht werden, kannst du den Korb nun auf die Seite legen und auf der Unterlage weiterdrehen.(Bild4) Wenn du eine bauchige Wand möchtest, solltest du den  Korb stehendend weiter aufbauen.
  6. Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist kürze das Seilende mit dem Heißschneider. Für den optischen oberen Abschluss ein paar Anregungen in Bild 5.

Fertig ist das Prachtstück. Geeignet als Papierkorb, für Brennholz, als Wollkorb, für Decken, Kissen, Gästehausschuhe, usw.

Du hast jetzt kein Seil mehr? Ein neues Seil bekommst du bei uns im Shop.

         

 

 

Adventure Lab: Cachen ohne Reviewer

Adventure Lab: Cachen ohne Reviewer

Seit einiger Zeit haben Geocacher einen neuen Cache-Typ: Adventure Lab. Vereint werden Elemente von Virtuals, WherIgos und Multicaches. Die Labs befinden sich in einer Art Parallelwelt zum “normalen” Geocaching und sind nur über eine eigene App zugänglich. Mittlerweile gibt es über 20.000 Adventures, Tendenz stark steigend. Was macht sie so interessant, und welche Möglichkeiten entstehen für T5 Gänger?

Der Startschuss fiel Anfang 2014. Premium Accounts bei geocaching.com durften einmalig einen Lab-Cache legen und einen anderen Cacher dazu einladen. In den nächsten Jahren gab es Lab-Caches ausschließlich während Mega Events; für viele Besucher waren diese kreativen Caches ein besonderes Highlight. 2019 durften die Labs aus dem Labor: 250 Geocacher wurden ausgelost und mit Adventure Labs beauftragt. Auch heute muss man sich dafür bewerben, die Anzahl der Owner ist allerdings sprunghaft gestiegen. Ende Dezember 2020 gab es weltweit schon 22.416 Adventure Labs.

Dosenfrei und ohne Reviewer – die Lab Unterschiede

  • Keine Dose, kein Logbuch. Das macht Adventure Labs wartungsarm und umweltfreundlich
  • Kein Mindestabstand zu anderen Caches oder Stages
  • Keine D/T-Wertung, keine Attribute
  • Kein Review Prozess. Der Ersteller schaltet sein Adventure selbst frei
  • Werbung ist erlaubt
  • Die Mindest-Cachedauer von 3 Monaten fällt weg
  • ‚Public’ oder ‚Private’: Die meisten Adventures sind für jeden sichtbar und spielbar. Man kann aber ein Listing erstellen, das nur mit Einladung zugänglich ist; für sensible Locations eine verlockende Option
  • Location Validation: Das Adventure kann nur an der vorgesehen Location gespielt und geloggt werden. Kreativloggen vom Schreibtisch aus wird schwieriger
  • Die Aufgaben können aufeinander aufbauen, wenn der Ersteller eine Reihenfolge vorgibt. Dadurch können sich interessante Stories ergeben

Nicht alles ist anders: So kann jeder Adventure Lab Cacher seinen bestehenden geocaching Account benutzen. Die Lab-Funde werden in der Gesamtstatistik unter einem Extra Icon angezeigt, aber nicht in der D/T-Matrix.

Ohne Smartphone geht nichts

Zum Labcachen benötigt man ein Smartphone, genug Datenvolumen, und die kostenlose Adventure Lab App. Garmin Geräte sind passé. In der App werden alle Adventures in der Nähe angezeigt. Ein Adventure besteht aus bis zu 5 Stages, Labs genannt. Begibt dich an die erste Lab-Location und folge der Aufgabenstellung. Meist sollst du etwas finden oder ablesen, das idealerweise Google nicht kennt. Wie bei einem WherIgo musst du dich jeweils in der vorgeschriebenen Zone befinden, damit es weitergehen kann. Am Ende des Adventures kannst du direkt in der App dein (Kurz)-Log verfassen. Wer nicht mit seinem Handy vor Ort ist und nicht mitgespielt hat, kann also nicht loggen. Für ein Adventure bekommst du bis zu 5 Founds in deiner Statistik, für jede Location einen Lab Cache Punkt. Das freut die Einen, und sorgt für Kopfschütteln bei den Anderen.

Dieses mobile virtuelle Erlebnis befriedigt nicht alle Cacherbedürfnisse. Die Owner bekommen wenig Feedback, ausführliche Logs zu einzelnen Labs sind nicht möglich. Vielen Geocachern fehlt die Dose mit Logbuch am Ende. Deshalb legen einige Owner eine zusätzliche physische Bonus Dose als normalen Geocaching Mystery Cache. Die Koords bekommt man am Ende des Adventure Labs; macht dann einen 6. Found.

Bescheißen unmöglich?

Zum Loggen des Adventures muss man mit dem Smartphone vor Ort sein. Sammel-/Cross- und Schreibtischlogger sollen es möglichst schwer haben (mehr zum Kreativloggern findest du im Wissensbereich). Doch wie Bryan, CEO von Groundspeak, zugeben musste: „It’s like a better mousetrap and a better mouse. There are ways…“. Die ersten Location Spoofer loggten in kürzester Zeit tausende Lab Caches und wurden dafür von Groundspeak abgemahnt. Seitdem geht es ehrlicher zu, doch so lange es GPS-Hacks fürs Handy und Listen mit Lab-Antworten im Netz gibt, wird es auch kreative Logger geben. Weitere Kritikpunkte an Adventure Labs:

  • fehlende Integration auf der geocaching Karte. Eine Route zu planen oder nebenher andere Caches als Beifang mitzunehmen ist derzeit mühsam. Groundspeak hatte die Integration der Adventures in die geocaching-App schon letztes Jahr angekündigt. Wird sicher bald kommen
  • fehlende Filter. Sowohl Attribute als auch D/T Filter würden ungemein helfen, ein passendes Abenteuer zu finden
  • schlechte Netzabdeckung im Gelände ist eine deutsche Realität, aber ohne Empfang geht’s nicht weiter im Adventure

Adventure Labs erstellen

Adventure Labs werden mit einem Builder-Tool erstellt. Dafür sind keine Programmierkenntnise nötig – die Oberfläche ähnelt stark der für normale Geocaches. Bevor es losgehen kann, brauchst du eine Erlaubnis (Credit) um ein Adventure zu erstellen. Geocaching Premium Members, die mindestens 2 Lab Caches gefunden haben, können diese beantragen und werden „in den nächsten Monaten“ per Mail informiert. Hier gehts zur Adventure Credit Anmeldung . Nach der Bestätigung von groundspeak kann es los gehen. Derzeit kann jeder Owner nur ein Adventure erstellen. Für weitere Adventure Labs wird man automatisch neu benachrichtigt (wenn man sein erstes Adventure schnell genug veröffentlicht hat).

Kletter-Adventure Labs noch rar

Die meisten Adventure Labs sind bisher Stadtrundgänge; die Familienfreundlichkeit ist explizit von groundspeak gewünscht. Da es keine Attribute oder T-Wertung für Adventures gibt, sind sportliche Varianten selten und schwierig zu entdecken. Ein mögliches T5 Kletter-Abenteuer findest du entweder durch Empfehlungen oder über die Suche nach T5 Lab Bonus Dosen auf der konventionellen geocaching Plattform. Die Filter ‚Mystery Cache‘, “Terrain 5.0” und “Name enthält Adventure / Lab'” liefern einige Beispiele:
GC8YM7J, GC8QD77GC8ZXPN,GC8TKDT, GC8X1DN , GC92VJA (alle zum Paddeln),
GC905DB (Klettersteig) und GC972N9 (Höhlen).

Das neue Kletterparadies?

Adventure Labs beinhalten Aspekte, die schon lange auf der Wunschliste von (T5) Cachern standen: Keine Reviewer und keine Abstandsregeln! Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, etwa Stages an belegten locations oder rund um Lost Places. Da es bei Adventure Labs keine physische Dose gibt, bewegen sich Owner von Baumkletter-Caches innerhalb des Betretensrechts im Wald (Genaueres dazu im Wissensbereich). Eine gelungene Umsetzung dieser Vorteile haben wir in Belgien gefunden: Memorabele Ts (mit Bonus) führt an verschiedene bereits archivierte T5 locations – was für eine geile Kletter-Idee!

Adventure Labs können also eine tolle Bereicherung der T5 Landschaft sein. Bisher ist von solchen Abenteuern noch nicht viel zu sehen – ein wenig so wie in der Anfangszeit des T5 Geocachings. Unter tausenden Adventure Labs in Deutschland finden wir bisher nur eine Handvoll Boots-Adventures und ein Kletter-Adventure. Wir sind gespannt, ob hier eine neue Goldgräberstimmung aufkommt.

Warum die T5 Community bisher so verhalten ist, liegt wohl an den fehlenden T5 Punkten. Für Statistiker ‚bringen’ Labs nichts für ihre Matrix oder T5 Rangliste. Doch auch der entspannte T5 Kletterer möchte sein Erlebnis mit einem Punkt, einem ausführlichem Log und Fotos krönen, erst Recht wenn es sich um ein besonderes Abenteuer handelt. Somit ist ein “konventioneller” zusätzlicher T5 Bonus Cache parallel zum Adventure Lab quasi Pflicht – was allerdings wieder den Owner dem Reviewprozess unterwirft.

Du hast selbst ein T5 Adventure gelegt oder kennst welche? Wir freuen uns über Tipps und veröffentlichen diese gerne. Du kannst uns über das Kontaktformular erreichen oder schreibst direkt einen Kommentar unten. Für Kommentare benötigst du ein Benutzerkonto.

Auch geoclimbing.de hat eine Adventure Lab Erlaubnis – mal sehen, was dabei heraus kommt 😉

 

Test: Waschpulver schwächt Seil

Test: Waschpulver schwächt Seil

 

Eine der häufigsten Fragen an unsere PSA Prüfer betrifft das richtige Waschen von Seilen und Ausrüstung. Der Seilhersteller Teufelberger hat sich dem Thema angenommen und umfangreiche Waschtests mit verschiedenen Seilen durchgeführt. Das Ergebnis: mit dem falschen Waschmittel reduziert sich schon nach wenigen Wäschen die Reißfestigkeit um bis zu 42 Prozent.

Saubere Seile haben viele Vorteile: sie sind geschmeidiger, laufen besser durch Geräte, beschädigen diese weniger und Schmutzpartikel können dem Seilkern nicht schaden. Trotzdem hält sich hartnäckig die Meinung, dass ein Seil besser nicht gewaschen werden sollte. Dieses Argument kommt aus dem Alpinismus – dort sind Seile oft imprägniert, Waschen reduziert den Schutz.

Die Statikseile der Seilkletterer sind aber nicht imprägniert und im Wald/an Konstruktionen/in Höhlen mit mehr Schmutz konfrontiert. Ums Saubermachen kommt man kaum herum. Teufelberger hat daher verschiedene Seile aus unterschiedlichen Materialien einem umfangreichen Waschtest unterzogen. Gewaschen wurde jeweils 3 Seilproben 8 mal im Maschinen-Schonwaschgang (30 Grad, kein Schleudern) mit unterschiedlichen Waschmitteln. Vorher und hinterher wurden die Seile einem Reißtest unterzogen.

Das richtige Waschmittel macht´s

Der Einfluss unterschiedlicher Waschmittel ist demnach erheblich. Wer mit konventionellem Voll-Waschpulver wäscht, reduziert die Festigkeit seines Seils nach 8 Wäschen um bis zu 42 Prozent. Dieser extrem hohe Wert trat bei einem Seil mit 100 Prozent Polyesteranteil auf. Von ursprünglich 2,4 Tonnen blieben nur noch 1,4 Tonnen Bruchlast übrig. Aber: das gleiche Seil gewaschen mit Seilwaschmittel ergab einen Festigkeitsverlust von nur 2 Prozent. Von 2,4 Tonnen blieben jetzt 2,35 Tonnen übrig! Das richtige Waschmittel hatte also einen erheblichen Einfluss auf die Seilfestigkeit.

Der Test wurde auch mit anderen Materialien durchgeführt, denn reine Polyesterseile sind selten. Bei dem am weitesten verbreiteten Polyamid (Nylon) ergab sich eine Reduzierung der Bruchlast mit Waschpulver um 22 Prozent. Bei Aramid und Dyneema war der Effekt geringer, meist reduzierte sich die Bruchkraft mit Vollwaschpulver um weniger als 5 Prozent. Letztere Materialien findet man vor allem in Reepschnüren.

 

Manche Seile verändern sich mächtig, wenn mit Vollwaschpulver gewaschen. Oben Neuzustand, unten nach 8 Wäschen. Einige Probanden zeigten allerdings kaum optische Wirkung. Foto: Teufelberger

 

Waschmittelgele (Flüssig-Colorwaschmittel) ergaben bei den Reißtests mit maximal 22 Prozent Festigkeitsverlust bessere Werte als bei Vollwaschmitteln, konnten aber an die Ergebnisse der spezialisierten Seilwaschmittel nicht heranreichen.

Das Seilwaschmittel hingegen reduzierte die Bruchlast in allen Fällen nur minimal. Seilwaschmittel enthalten besonders schonende und weniger aggressive Substanzen. Bleichmittel, optische Aufheller oder andere kritische Zusätze sind ihnen fremd.

Test 2: Seil-Desinfektion mit Alkohol

Für Berufskletterer ist in den vergangenen Monaten die Seildesinfektion wichtig geworden. Auch ist eine Desinfektion sinnvoll nach Kontakt mit Eichenprozessionsspinern oder zum Entfernen von Harzflecken.

Teufelberger hat auch das untersucht. Dazu wurden die Seilproben drei Minuten in einer 70-prozentige Alkohol-Lösung gebadet und nach anschließender Trocknung getestet. Ergebnis: die Festigkeitsverluste lagen bei allen Seiltypen stets unter 4 Prozent, bei Polyester sogar 0 Prozent. Alkohol scheint also gut zur Desinfektion geeignet zu sein und entfernt sehr effizient Harzflecken. Wie du Harzflecken rauskriegst, findest du in diesem Artikel im Wissensbereich. In den Tests führte die Alkoholbehandlung bei einer Polyamid-Seilprobe zu einer leichten Versteifung des Seils, alle anderen Materialien blieben unbeeindruckt.

Fazit

Für die Seilreinigung sollte man ein flüssiges Color- oder am besten ein spezielles Seilwaschmittel verwenden. Letzteres behandelt das Seil am schonendsten, die Reißfestigkeit des Seils wird minimal beeinflusst. Das gilt übrigens auch für Bandschlingen und Gurte. Von Vollwaschmittelpulvern sollte man die Finger lassen.

Mehr über die richtige Seilbehandlung inklusive Waschhinweisen erfährst du in unserem Wissensbereich.

Ein zertifiziertes Waschmittel speziell für Seilkletterer findest du hier.

Geocaching boomt während Corona

Geocaching boomt während Corona

 

Während die Corona-Pandemie in vielen Lebensbereichen Einschränkungen bringt, hat Geocaching profitiert: im Jahr 2020 ist die Anzahl der Geocacher förmlich explodiert.

In Deutschland erreichte das Wachstum fast 40 Prozent. Insgesamt gingen hierzulande knapp 360.000 bei geocaching.com angemeldete Acccounts auf Dosensuche. 2019 waren es noch knapp 255.000. Einen solchen Anstieg hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben. Nach der ersten großen Boom-Welle Anfang der 2010er Jahre waren die Zahlen Mitte des Jahrzehnts sogar rückläufig. Erst seit 2017 verzeichnete Groundspeak – die Betreiber der Geocaching Plattform – wieder (einstellige) Zuwächse. Der Grund für die aktuelle Explosion dürften die eingeschränkten Reise- und Urlaubsmöglichkeiten während der Pandemie sein. Anstatt in fernen Ländern suchte man das Abenteuer vor der Haustür.

Der aktuelle Geocaching-Hype gilt weltweit: so hat das Geocaching Mutterland USA 2020 ein Wachstum von knapp 44 Prozent zu verzeichnen, etwa 637.000 US-Geocacher waren in diesem Zeitraum aktiv. Weltweit stieg die Anzahl der aktiven Geocacher um 31 Prozent auf 2,1 Millionen. Durchschnittlich fand jeder Geocacher 38 Dosen. Die Länder mit den meisten Found-Logs waren Deutschland, USA, Niederlande, Tschechien und Frankreich. (Grafik und Zahlen beziehen sich auf  “aktive Geocacher” mit mindestens einem Fund im genannten Zeitraum)

Anzahl an Geocaches weniger stürmisch

Die Anzahl der Geocaches stieg 2020 weniger stürmisch: in Deutschland zwar um erstaunliche +16 Prozent, in den USA und weltweit aber weniger als +2,5 Prozent. Trotzdem gab es weltweit über 430.000 neue Dosen. Viele Geocacher stürzen sich also zunächst auf bestehende Geocaches, was im Anbetracht der vor allem in Deutschland hohen Cachedichte nicht verwundert: 2020 verteilten sich über 400.000 Geocaches über die BRD. Berücksichtigt man die Geocache-Abstandsregel, nehmen deutsche Geocaches eine Fläche fast so groß wie Nordrhein-Westfalen ein. Das entspricht etwa 9 Prozent der Gesamtfläche der BRD.

Hardcore Geocaches stabil

Die Anzahl der Hardcore-T5-Geocaches ist 2020 weltweit mit +0,3 Prozent stabil geblieben. Während die USA +4,5 Prozent Zuwachs verzeichnete, waren die T5er in Deutschland mit -3 Prozent sogar etwas rückläufig. Wir führen dies zurück auf die hohe Zahl deutscher T5 Trails, die zuweilen von “Kreativ-Geocachern” zum gegenseitigen Statistikpimpen gelegt wurden. 2020 wurde Kreativloggen von Groundspeak konsequenter verfolgt, und einige Caches (und Accounts) verschwanden im Archiv. Mehr zum Kreativloggen findest du im Wissensbereich ab hier. Absolut gesehen ist Deutschland nach wie vor das Land mit der höchsten T5 Dichte: die landesweit 12.400 T5er ergeben 0,04 Hardcore-Dosen pro Quadratkilometer. Nach unseren Erfahrungen dauert es etwa 2 Jahre, bis ein allgemeiner Geocaching-Boom im T5 Bereich ankommt. In dieser Zeit gewöhnen sich Geocaching-Newbies zunächst an ihr Hobby und entdecken erst später neue Herausforderungen. Umfangreiche Infos über Statistik und Entwicklung zum T5 Geocachen findest du im Wissensbereich.